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Rosenhang Karben, Foto: Ulrike Romeis
Rosenhang Karben, Foto: Ulrike Romeis

Rosenparadies in Karben seit 1993

Wie alles begann ... Anfang 1990ger

Bei einem Besuch im Rosengarten der Kurfürstlichen Burg Eltville entdeckte Ralf Berster seine Liebe zu Alten Rosen. Und bei Spaziergängen in seiner neuen Heimat Karben entdeckte er eine Wiese - eine ehemalige Schutthalde. Auf der Bank vor der Wiese sitzend, reifte in ihm ein Wunsch: Nachdem sein eigener Garten für die gesammelten Rosen zu klein geworden war, wollte er genau auf dieser Wiese einen „wilden“ Rosengarten schaffen.

1993

Im Jahr 1993 pflanzte Ralf Berster nach der Genehmigung der Stadt Karben die ersten Rosen von insgesamt mehr als 800 nachfolgenden Rosensorten auf einer 5.000 qm großen Wiese in Klein-Karben.
Die Rosen dürfen sich hier frei entfalten und ihre natürliche (manchmal überwältigende) Wuchsform zeigen. Eine Wiese - eine renaturierte, mit Bauschutt und Erde aufgefüllte Schutthalde über einem ehemaligen Steinbruch - verwandelte sich in ein „wildes" Rosenparadies. Schmale gemähte Wiesenwege erschließen das Rosenlabyrinth.


2001 - 1.Rosenfest

Das erste Rosenfest zog zahlreiche Rosenfreunde an.


2009

Die ersten 15 Jahren pflegte Ralf Berster den Rosenhang nahezu allein.

Im Jahr 2009 entstand rund um Ralf Berster und seine Mitstreiterin Rosemarie Kärcher-Schack eine Gruppe freiwilliger Helfer.


2018

Der Karbener Rosenhang feierte 2018 seinen 25. Geburtstag mit einem Kulturprogramm zum Thema Rosen.

Und die Gruppe der freiwilligen Helfer feierte ihr 10-jähriges Gartenpflege-"Dienst"jubiläum.


2019

Nach und nach zogen sich die freiwilligen Helfer (meistens aus Altersgründen) zurück.

Während der Corona-Pandemie stieg auch die Telnehmergruppe des psychosozialen Zentrums der Diakonie in Karben aus.


2020

Die Stadt Karben delegierte die Mäharbeiten an verschiedene Garten- und Landschaftsbau-Firmen.


2021

Der Gartenpflegestil der GaLaFirmen war zwar für Golfplätze geeignet, jedoch nicht für einen naturgemäßen Rosengarten. Zahlreiche Rosensorten verschwanden, da sie mehrfach weggemäht wurden.

Der Garten begann zu verwildern, und die Brombeeren übernamen das Terrain.

Es war höchste Zeit, "Alarm" zu schlagen und neue Helfer zu suchen.


2022

Im späten Herbst 2022 musste die auf dem Foto sichtbare Fichte aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Somit verlor die prächtige 'Venusta Pendula' - das "Paradepferd" (Wortlaut: Ralf Berster) und langjähriger Besuchermagnet - ihre Rankstütze. Sie selbst wurde im Zuge der Arbeiten knapp über dem Boden abgeschnitten.

Im darauffolgenden Jahr blieb die Blüte aus, denn Alte Rosen blühen am zweijährigen und mehrjährigen Holz. Dafür war die Blüte ab dem zweiten Jahr nach dem Rückschnitt umso prachtvoller.



2023

Nachdem sich in den Jahren 2020-2023 mehrere wechselnde GaLaBau-Firmen als nicht geeignet für den Charakter des Rosenhanges erwiesen hatten - wie ein Besucher bemerkte: "Der Rosenhang wirkt sehr aufgeräumt, aber leider auch ziemlich ausgeräumt." - übernahm die Stadt Karben in Jahr des 30.-jährigen Jubiläums des Rosenhanges das Mähen der Wege. Dieses erfolgt nun durch die die Mitarbeitenden des Bauhofs auf behutsame Weise. Die "feinen" Arbeiten (wie das Entfernen von Brombeeren, Hartriegel etc.) blieben in der Verantwortung der freiwilligen Helferinnen und Helfer.


2025-2026

In den Jahren 2025-2026 bekamen zahlreiche Kletterrosen (Rosa moschata und Rosa multiflora) eine Stütze, nachdem sie zuvor am Boden dahinvegetierten und deshalb regelmäßig weggemäht wurden. Die Rosen nahmen die Kletterhilfen sehr dankbar an.


2026

Im Jahr 2026 feierte auch das Rosenfest sein 25-jähriges Jubiläum. Die Gestalter des Rosenfests erhielten „royale“ Unterstützung: Am Sektstand half die 1. Groß-Karbener Weinkönigin mit.


heute

Eine kleine Gruppe freiwilliger Helferinnen und Helfer kümmert sich um den Rosenhang und hofft auf Unterstützung durch neue Gartenfreunde und handwerklich begabte Menschen.

Gartenkenntnisse sind keine Voraussetzung. Weitere Informationen finden Sie hier: Gartenpflege